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Strukkamphuk, Fehmarn
Blick in Richtung Gold die wenige Parkplätze am Strand Brettlagerstätte direkt am Beach
Blick in Richtung Heiligenhafen
Spot:
Strukkamphuk liegt am süd- westlichen Zipfel Fehmarns und direkt am Beginn der Orther Reede. In der nächsten Bucht liegt Gold, gleich danach folgt Lemkenhafen Wiek.
Bereits von der Brücke aus sieht man den kleinen weißen Leuchtturm und den Campingplatz Strukkamphuk. Der Spot ist nur über diesen Campingplatz zu erreichen, einige wenige haben die Möglichkeit als Tagesparker direkt an den Strand fahren zu dürfen.
Durch den Campingplatz kann man hier einen relaxten Surf- Urlaub verbringen, ohne ständig das Auto bewegen zu müssen.

Conditions:
ZumAufriggen hat man hier mehrere Möglichkeiten: entweder hat man einen Stellplatz nahe am Wasser und hat seinen stuff immer fertig liegen, oder man nimmt den Surfwagen und riggt direkt am Strand auf einer Wiese auf. Als dritte Möglichkeit bietet sich noch ein abschließbarer Surfmaterial- Container an.
Durch den auch hier in annähernd Nord- Süd - Richtung verlaufenden Küstenabschnitt ist Strukkamp von Nord- bis Süd-Süd-Westwind gut surfbar.
Der Einstieg erfolgt auch hier über einige Steine, nach wenigen Metern hat man dann schönsten Sand unter den Füßen.
Strukkamphuk ist durch seiner Lage ein "offene Ostsee- Spot". Das bedeutet dass bei Nord- West bis Süd- West eine zum Teil beachtliche Welle in die Bucht läuft. Das Wasser ist allgemein auch unter Land immer etwas kabbelig und stellt für den Einsteiger leicht erschwerte Bedingungen dar.
Der fortgeschritte Surfer wird seine Spaß mit den an den Sandbänken brechenden Wellen haben.
ABER ACHTUNG: In Richtung Leuchtturm liegen unmittelbar unter der Oberfläche einige Zeugen der letzten Eiszeit und killen eure Finnen! Achtet auf das Kräuseln des Wasser - seht ihr es heisst es schnell halsen oder Notabstieg!

Hier stellt sich die Gefahr des Abtreibens bei Nord- und Westwind. Dann sollte man jedoch aufpassen: der Fehmarnsund hat einen starken Sog und schnell ist man in Wulfen oder Großenbrode angelangt. Anfänger sollten sich eher etwas nördlich und dicht unter Land halten.


Anfahrt:
Aus Westen kommend fahrt ihr die B202, B76 oder B432 bis zur A1. Die Anfahrt vom Süden oder Osten her geht nur über die A1. Die Autobahn endet bei Oldenburg i.H. und führt euch geradewegs zur Fehmarn-Belt- Brücke. Achtung: die Brücke wird ab 8 Bft. häufig für Wohnwagengespanne gesperrt. Unterschätzt nicht die Böen gerade hinter den Brückenpfeilern.
Wie auch in Richtung Wulfen oder Lemkenhafen Wiek nehmt ihr die erste Abfahrt, haltet euch nun aber links. Gleich wieder scharf links und dann anstatt rechts ab in Richtung Lemkenhafen nach links abbiegen. Nach einigen engen Kurven kommt ihr an einer großen Parkplatz und weniger später an die Schranke vom Campingplatz Strukkamphuk.

Parken:
Parken in unmittelbarer Nähe ist nur begrenzt möglich. Wenn ihr nicht auf dem Platz einchecken wollt könnt ihr auf dem großen Parkplatz ca. 100m vor der Schranke parken. Um euren Stuff an den Strand zu bekommen müsst ihr euch (eigentlich) als Tagesgast anmelden.
Ist man auf dem Campingplatz hat man es von den hinteren Reihen weit zum Wasser - vergesst euren Surftrolli nicht!

what else:
Der linke Teil des Strands ist im Sommer für Surfer und Kiter tabu. Im rechten Teil muss der Wind schon etwas nord- westlicher kommen, aber dann macht es keinen Unterschied. An Himmelfahrt z.B. wurde auf diese Unterteilung noch nicht geachtet.
Der Campingplatz bietet ein leckeres Imbiss- Restaurant und einen kleinen gut sortierten Supermarkt.
Eine Aussenstelle der Charchulla- Twins hilft euch aufs Brett und ein Fahrrad und Quad- Verleih ist auch am Platz. Übrigens handelt es sich bei diesem Campingplatz um einen 5*- Platz mit einem netten nicht allzu spießigem Ambiente. Die Sanitären Anlagen sind super, Warmwasser inklusive und die Preise sind akzeptabel. mehr Infos:
Die nächsten Surfshops sind in Landkirchen, Wulfen oder in Burg, alles nur wenige Kilometer entfernt.

Bericht: Micha

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