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reisebericht
Skaven Strand - DK Dahab - so lässt es sich auch ohne Wind aushalten... Dahab - die heiligen Berge
Eigentlich wollten Micha und Norbi diesen Sommer ein paar Wochen gemeinsam durch Dänemark touren. Leider wurde bei Micha nichts draus, so dass Norbi sich allein vergnügen musste. Bei seinem Trip durch Denmark hat er eine Art "Tagebuch" geführt, und so seine Gedanken für uns festgehalten.

Tour durch DK
Eigentlich sollte es ja ein längerer Trip mit Micha werden, aber Micha konnte sich geschäftlich nicht frei machen....
Also fuhr ich am 2. Juli alleine in Richtung DK.
Es ist immer das Gleiche, ab Flensburg bläst der Wind aus Ost. Am Ziel, Bork Havn, kommt der Wind aus Nord-West. Es bläst allerdings nur mit 2-3 Bft, also GO und 7,5qm. Um ein bisschen in Bewegung zu kommen, ist das gerade richtig.

Die Nacht habe ich in der angrenzenden Feriensiedlung auf privatem Grund verbracht, wie mir am nächsten Morgen ein freundlicher Herr mit Hund erzählte. "Achja, und auch das wilde Campen ist verboten!" Nein, sach bloß....
Also ran ans Wasser und rauf aufs Brett, GO und 7,5qm. Der Wind reicht um zu Gleiten und Manöver zu üben. Gegen Mittag frischt es etwas auf, nun ist der 112er techno mit dem 6,5er dran. Ich bin voll angepustet. Der Tag vergeht schnell und ich bin ca. 6 Stunden auf dem Wasser. Am Abend springe ich noch auf einen scharfen Stein, was mir eine Wunde von ca. 4cm bescherrt. Davon sollte ich noch lange gut haben.
Zur Nacht finde ich einen Super-Platz am Forellensee. Er liegt ca. 500m vor Bork rechts ab von der Zufahrtstrasse nach Bork Havn. Endlich in Ruhe wild campen.
Am nächsten Tag ist der Wind nur noch 2-3 Bft. "stark". Ich mache mich auf den Weg in Richtung Limfjord. Am Nissum Fjord stoppe ich und erkunde die Bedingungen. Bei Thorsminde kommt man ganz einfach über die Dünen in die Nordsee, bei Wind herrschen hier bestimmt gute Wavebedingungen. Auf den Fjord kommt man nur am Hafen oder über einen Campingplatz.
Nachmittag erreiche ich Lemvig. Ich fahre weiter zum Gjellerodde Nordstrand und bin erstaunt über die Super-Bedingungen und null Surfer.
Am Nordstrand ist ein kleiner Naturparkplatz direkt am Wasser. Sogar eine Toilette ist vorhanden. Bei Wind aus West über Süd bis Ost findet man auf dem Fjord bestimmt leichte Wavebedigungen. Der Wind kommt dann über den offenen Fjord, aber leider hat´s mal wieder keinen Wind. Also nähe ich erstmal mein Schnitt aus Bork Havn mit 18 Stichen, da die Wunde immer wieder aufplatzt.
Heute haben wir schon den 5. Juli. Ich sitze in der Sonne, ohne Wind, und geniesse das Leben. Zum Mittag war ich in Lemvig. Es ist eine niedliche Stadt mit allen Möglichkeiten. Ab Mittag ist der Wind wieder da, im Luafe des nachmittags frischt er bis auf 5-6 Bft. auf. Mit meinem 6,5er bin ich völlig überpowert. Aber was solls? Halten... halten... halten...!
Um 20.30 Uhr gehe ich völlig kaputt vom Wasser. Was für ein super Tag?! Aber komisch, es war immer noch kein anderer Surfer da! Am nächsten Morgen frühstücke ich in Lemvig, um dann gestärkt wieder aufs Wasser zu gehen. Nach 1,5 Stunden bei 5 Bft. beschliesse ich, weiter zu fahren.
Grobe Richtung - Odby.
Der Wind kommt konstant mit 5-6 aus NW. Nächste Möglichkeit aufs Wasser zu kommen ist an der Brücke nach Odby. Allerdings ist der Wind hier voll auflandig. Ich fahre weiter in Richtung Ydby / Thisted. Unterhalb von Ydby befindet sich eine schmale Stelle mit der Möglichkeit zu parken und auf den Fjord zu gehen. Der NW-Wind kommt sideshore von rechts.
Später mache ich mich auf den Weg zurück zum Ringköbing Fjord. Gegen 17.00 Uhr erreiche ich Skaven. Der Wind bläst hier mit 5-6 aus West. Also Techno und 5,4qm. Voll angepowert carve ich bis um 8. Dann ab zum Forellensee und gute Nacht.
Heute am 7. Juli ist der Wind mit 3 Bft. eher schwach. Ich bleibe in Bork Havn und spiele etwas mit dem GO und 7,5. Abends gibts noch ´ne Pizza und dann Gute Nacht!

Dahab
Im Anschluss flog Norbi noch 2 Wochen nach DAHAB, einem der Orte mit der höchsten Windwahrscheinlichkeit am roten Meer. Auch hier versuchte Micha noch kurzfristig mitzukommen, leider jedoch wieder ohne Erfolg.
Wie die Fotos rechts beweisen, hatte Norbi sehr wenig Glück mit dem Wind. Bei 14 Tagen 2-3 Tage mit akzeptablen Bedingungen. Schade!
Da im Oktober auch noch der Trip von Norbi, Uwe, Axel und Micha nicht gerade vom "Wind"-Glück verwöhnt wurde, entwickelte sich das Jahr 2003 langsam aber sicher zum windarmen Jahr. Wir hoffen auf bessere Windjahre!

Dahab - die Sonne über dem Sinai Dahab - auch hier macht Norbi eine gute Figur Dahab - das war nicht das letzte Mal
Bericht: Norbert

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