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Blavand, Dänemark
der Spot - gemäßigte Wellen in der Nordsee parken hinter den Dünen - aufriggen auf der Wiese hat´s mal keinen Wind - geniesst den Blick vom Leuchtturm  
Spot:
Blavandshuk ist der westlichste Punkt Dänemarks. Der Spot Blavand liegt etwas unterhalb an der Richtung Süd- Osten abknickenden Küste an einem langen Sandstrand. Wie oft an der dänischen Küste wird auch hier die Kraft der Nordsee durch weit ins Meer reichende Buhnen gebrochen. Sehr zur Freude der Windsurfer. Durch die Küstenneigung und die Buhnen ist Blavand im Vergleich mit z.B. Römö oder Hvide Sande ein relativer einfacher Spot, also auch für Wave- Einsteiger geeignet.

Surfen ist in Blavand ab dem "Hvidberg Strandvej", an der Hauptstrasse der Beschilderung folgen, erlaubt. Am Ende der Strasse kann man gut Parken und aufgeriggt wird auf einer Wiese.
Nicht zu unterschätzen ist hier die Strömung. Wer näher am Leuchtturm rausgeht läuft Gefahr, sich bei Problemen ganz schnell auf der offenen See wieder zu finden.


Conditions:
Ideale Windrichtungen sind Nord-West bis Süd- West. Durch den Küstenverlauf ist Blavand einer der Spots an der Westküste, der sogar bei Süd oder Süd- Ost surfbar ist.

Bei Nord- West kommAt der Wind voll Sideshore und die bei normalen Winden bis zu 2,5 m hohen Wellen laufen geordnet in die Buhnen. Ein Eldorado für Wave- Einsteiger und Cracks. Westwind kommt immer noch gut schräg auflandig, nur bei Süd- West wird es zum Teil schwer aus den Buhnen herauszukommen. Süd- Wind dagegen ist wieder gut surfbar bei schräg auflandig von links.
Der Einstieg erfolgt überall über angenehmen Sand.

Aber, Freunde, haltet unbedingt Abstand von den Buhnen. Bei entsprechender Welle kann sich sonst ganz schnell euer Material verabschieden.


Anfahrt:

Von Deutschland aus fährt man am besten die A7/E45 bis nach Kolding, dort hält man sich dann in Richtung Esbjerg. Nach ca. 60km an der Ausfahrt 75 auf die 463 in Richtung Blavand abfahren. Nach weiteren 20km durch schöne Marschlandschaft und den Truppenübungsplatz gelangt man nach Blavand. Blavand ist unterteilt in Blavand und Blavand- Oksbol. Folgt einfach der Beschilderung "Windsurfen" und ihr kommt direkt ans Meer.

Wenn ihr die Abfahrt verpasst merkt ihr dies spätestens, wenn ihr am Leuchtturm Blavandshuk steht, und es kein Weiterkommen mehr gibt.


Parken:
Kostenfreie Parkplätze direkt am Spot sind ausreichend vorhanden. Sollte es direkt am Campingplatz A mal etwas eng werden, fahrt einfach links auf den Parkplatz und dann immer geradeaus. Irgendwann habt ihr sicher einen Platz ergattert, und die Conditions ändern sich die ganze Küste entlang kaum.
Wie immer ist auch hier das wilde Campen untersagt, in der Nebensaison und wenn man sich ok verhält wurde es jedoch bisher geduldet. Ein Anzeichen das sich dies ändert könnte sein, dass der beliebte WC- und Waschwagen entfernt wurde.

what else:

Leider hat der Surf- Shop direkt am Spot seit diesem Jahr geschlossen. Wer nun kaufen oder Stöbern will, muss sich auf den Weg nach Hvide Sande (Surf- Stelle Nord oder Süd) oder Bork Havn (siehe Spotbericht Bork Havn) machen.

Das Örtchen Blavand hat sich in den letzten Jahren ordentlich gemausert. Neben zahlreichen Gastronomieangeboten gibt es diverse Fashion- oder Outlet- Stores. So sind die Tage ohne Wind, oder die des Partners/ der Partnerin bei "immer Wind" sicher nicht langweilig.

Lohnenswert ist ein Besuch des Leuchtturms (36m hoch) und wer sich für die deutsch- dänische Geschichte interessiert, findet bei den Bunkeranlagen Einiges zu sehen.
Unbedingt dabeihaben sollte man das Fahrrad, die Wege durch die Dünenlandschaft sind ennähernd endlos.

Als Unterkunft bietet sich der Campingplatz Hvidberg Strand Camping, oder eine große Anzahl von Ferienhäusern.

Ferienhäuser sind meist auch noch unmittelbar vor Ort buchbar.
Bericht: Micha

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